A k r i b i e - Arbeitskreis kritischer BibliothekarInnen

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Projekte und Partner

  • Internationale Kontakte


  • Interessante Projekte:
  • Bücher für Gefangene
  • BücherFrauen
  • Bibliothek auf Rädern (Hebron)
  • Bücherbus in Nicaragua

  • Internationale Kontakte

    Seit Anfang der Neunziger Jahre unterhält Akribie Kontakte zu Personen nahestehender Gruppen:
  • KRIBIBI-KollegInnen in Österreich
    - Mailingliste: Anmeldungen an L-KRIBIBI-subscribe@yahoogroups.com, Botschaften an die Liste: L-KRIBIBI-subscribe@yahoogroups.com
    - KRIBIBI-Koordinator: Heimo Gruber, Bücherei Erdbergstraße 5-7, A-1030 Wien, Tel. 0043-1-71134/03160, E-mail: heimo.gruber@buechereien.wien.at

  • Bibliotek i Samhälle (Bibliothek in Gesellschaft) in Schweden
    - Im Oktober 2007 besuchte eine Delegation Berlin um sich einen Eindruck von den öffentlichen Bibliotheken in der Stadt zu verschaffen (Vorbereitung der Bibliotheksbesichtigungen: Frauke Mahrt-Thomsen). Mats Myrstener, Bibliothekar am Arbetarrörelsens Arkiv och Bibliotek Stockholm, berichtet als Teilnehmer über seine Eindrücke und Wahrnehmungen der Berliner Bibliothekslandschaft.
    - Siv Wold-Karlsen, Mitglied von BIS, hat "Barbarian at the Gates of the Public Library, über die Bedrohung der Bibliotheken" von Ed D'Angelo gelesen und berichtet über die unterschiedlichen Auffassungen: Die Bibliotheken als Kanarienvögel des Kapitalismus
  • Weltweite Übersichten:

  • Berichte über das Bibliothekswesen weltweit, zusammengestellt vom Goethe-Institut
  • Kompetenznetzwerk für Bibliotheken (KNB)
  • Progressive Librarians of the World

  • Bücher für Gefangene

    Die 1986 von der Gefangeneninitiative Dortmund gegründete Bibliothek hat heute 30.000 Bände. Sie ergänzt die Bestände der Haftanstaltsbüchereien mit Fach- und Sachliteratur, mit fremdsprachiger Literatur aber auch mit Belletristik.
    Der Förderverein unterstützt diese einzigartige Bibliothek, damit die Arbeit fortgeführt werden kann. Die Mittel für Miete und Medien müssen selber aufgebracht werden. 2008 erhielt der Verein den Bürgerpreis der FDP/Bürgerliste.

      Vorstand: Prof. Dr. Helmut Koch, Marco Bülow, Helga Römer, M. E. Uppenkamp
      Adresse: Buch- und Medienfernleihe für Gefangene und Patienten, Beratgerstr.36, 44287 Dortmund, Tel. 0231-448111
      gesucht werden Bücherspenden und ehrenamtliche Helfer
      Spenden (absetzbar): Konto 481 006 546, Stadtsparkasse Dortmund (BLZ 44050199).
      www.buch-und-medienfernleihe.de

    Das Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V. betreut im Rahmen seines Engagements gegen das System menschenrechtswidriger Freiheitsstrafen die Aktion Bücher für Gefangene. Aus dem Spendenfond werden Bücherwünsche von Häftlingen finanziert, was knapp 400 Personen jährlich mit einem Buch pro Jahr zugute kommt. Über den Bücherwunsch hinaus wird die Unterstützung bei Problemen mit dem Strafvollzug gesucht. Nicht abgerufene Bücher werden der Buchfernleihe in Dortmund überlassen.

      Ansprechpartner: Dirk Vogelskamp
      Spenden: Konto 391 881 600, Postbank Frankfurt/M (BLZ 50010060).
      www.Grundrechtekomitee.de

    Beim Zeitunglesen können Gefangene dem sinnentleerten Haftalltag etwas entgegnen und sich mit der Welt vor den Gefängnistoren auseinandersetzen. Eine Zeitung bringt neue Perspektiven ins Gefängnis und ermöglicht es, während der Haft geistig wach zu bleiben. Freiabonnement für Gefangene: ein Verein, der seit Jahren vielen Häftlingen die regelmäßige Zeitungslektüre ermöglicht.

      Spendenkonto 3 085 400, Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 10020500).
      www.freiabos.de
      Literaturhinweis: "Mediennutzung in Haftanstalten: Umfrage 2002". Berlin, 2003. 59 S.: Ill.


    BücherFrauen

    Der Verein BücherFrauen e.V. wurde 1990 in Deutschland nach dem Vorbild der englischen Women in Publishing gegründet. Mittlerweile bündelt der Verein die Interessen von 900 deutschen Verlagsfrauen, Buchhändlerinnen, Übersetzerinnen, Agentinnen und anderen Frauen, die rund ums Buch tätig sind. Auch in der deutschsprachigen Schweiz und in Österreich haben sich die BücherFrauen etabliert.

    Weitere Informationen: www.buecherfrauen.de


    Bibliothek auf Rädern (Hebron)

    Der Weltfriedensdienst (wfd) leitet das Projekt "Library on Wheels for Nonviolence and Peace" (LOWNP) von Nafez Assaily seit einem Jahr. Sie wurde 1986 gegründet, um den dringenden Bedarf von in entlegenen ländlichen Gebieten lebenden Kindern nach Büchern und Lesematerialien zu decken und die Ideen von Gewaltfreiheit, Koexistenz und Frieden zu verbreiten. Seit Beginn der Zweiten Intifada wurde die Arbeit der mobilen Bücherei aufgrund der andauernden Ausgangssperren und der Gewalt des israelischen Militärs zunehmend erschwert und ist zur Zeit auch aus Sicherheitsgründen nicht durchführbar. Die Aktivitäten sind deshalb stärker auf die 1998 eröffnete Bücherei in Hebron und organisierte Sommercamps für Kinder konzentriert. Außerdem beraten die Mitarbeiter die Menschen vor Ort im Umgang mit der militärischen Gewalt und verbreiten Methoden des gewaltfreien Umgangs mit der Situation. Durch die gleichaltrigen Multiplikatoren sollen die Kinder und Jugendlichen Methoden kennen lernen, um besser mit Konflikten und Gewalt im Alltag umzugehen. Der dem Projekt zugrunde liegende Ansatz der Straßenarbeit stellt eine gänzlich neue Form der Sozialarbeit in Palästina dar.
    LOWNP arbeitet eng mit einer Reihe lokaler Organisationen zusammen, hat aber auch ausländische und internationale Kooperationspartner.

    Nafez Assaily stellte das Projekt der grenzüberschreitenden Friedensarbeit bei der IFLA 2003 in Berlin vor. Der Weltfriedensdienst e. V. unterstützt die LOWNP. Kinder sind die Schwächsten in der Gesellschaft, das gilt für Kinder in Kriegs- und Krisengebieten umso mehr.

      Informationen bei:
      LOWNP, E-Mail: lownp@palner.com
      Spenden: Konto 505, BfG (BLZ 10020500).
      Literaturhinweis: Library on Wheels, in: Laurentius 14, 1997, H. 2, S. 91f.


    Bücherbus in Nicaragua - seit 20 Jahren!

    Knapp die Hälfte der Bevölkerung (ca. 3,6 Mio. Einwohner) ist in Nacaragua jünger als 16 Jahre. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 70 %. Deshalb können auch nur wenige die Kosten für Gesundheitsfürsorge und Schulen zahlen. Die Folge davon ist, dass die Analphabeten-Rate um das Doppelte (1996 auf 25 %) gestiegen ist.

    Der Verein unterstützt den selbst angeschafften Bücherbus, der als Fahrbibliothek den Raum Managua besucht. Ausserdem behält er die Supervision über eine Buchbinderwerkstatt (angebunden an die Biblioteca Nacional) und unterhält mit dem Instituto Nicaraguense de Cultura eine deutsch-nicaraguanische Bibliothek, die als kultureller Treffpunkt dient.

    Diese Einrichtungen sollen erhalten bleiben. Die Alphabetisierung der Bevölkerungn soll durch gezielte Leseförderung gefestigt und der Zugang zu weiterführender Literatur ermöglicht werden.

    Zum 20-jährigen Jubliäum ist ein kleines Buch zur Geschichte von Bus und Bibliothek geplant. Langfristig wäre eine Stiftung als Trägerin ideal, da pro Jahr 40.000 EUR für Löhne, Bücher etc. benötigt werden.


     
      Mehr Informationen, Mitgliedschaft und/oder Mitarbeit bei
        Ein Bücherbus in Nicaragua e.V., Hermesweg 9, 60316 Frankfurt/Main
        Tel./Fax: 0 69 - 49 26 94
        www.bibliobus.edu.ni

      Spenden: Bankkonto 77 609 407, BLZ 501 900 00, Frankfurter Volksbank
      Jahrebeitrag beträgt 30,00 Euro /erm. 15,00 Euro